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Orkan über Mallorca

Turbulente Ereignisse beim Bavaria Balearen Cup 2008

Bericht von Markus Trompka 

Nachdem ich nun bei den Balearen Cups 2005 & 2007 mit erfahrenen Regattacracks ( u. a. G. Bauspiess, W-D Kunze, M. Dzembritzki & Schnuppi ) noch nicht einmal den berühmten Blumentopf gewonnen hatte, beschloss ich diesmal die Sache selber in die Hand zu nehmen. Eigentlich wollte ich mal raus finden, ob es wirklich so schwer ist eine Regatta zu segeln, wie es alle „Schwerwetterregattasturmwindtheken-segler“ immer behaupten, denen ich mit großer Erfurcht beim mittwöchigem Trinkgelage mein Ohr leihen muss, ob ich will oder nicht…., na ja, ich konnte jedenfalls nie etwas dagegen setzen, bis zu diesen Ereignissen !

Meine Crew bestand aus 4 Kumpels, davon 2 aus Usedom ( Hasi & Ralle ) und 2 aus Neubrandenburg ( Pröffi & Tresi ).

Alle mit Segelerfahrung, jedoch ohne Regattakenntnisse, was für mich von Vorteil war, denn so konnte niemand mit „Schlaumeiersprüchen“ á la Schnuppi & Co. meine Skipperkompetenz in Frage stellen.

Unser Regattaschiff war eine neue Bavaria 38er Cruiser die wir am Freitag nach unserer Ankunft sofort bezogen.

Nachdem alles verstaut war und die ersten Regattaplanungen geschmiedet waren, ging es auch schon los Richtung Palma Altstadt,

denn der Durst war groß… ,und bei mir natürlich auch der Hunger.

In einer kleinen Tapasbar fanden wir die letzten Außenplätze und konnten bei reichlich Bier, Schnaps und Tapastellern das Treiben um uns herum genießen, denn gegenüber war ne Musikbar wo sich Teenager von ca. 14 – 22 Jahren die Klinke in die Hand gaben, mein lieber Mann, was da so Aufgeboten wurde verschlug uns oft die Sprache.

Nach zweieinhalb Stunden trat nun langsam die Müdigkeit bei mir und Pröffi ein, die anderen drei allerdings, übermannte nun eine gewisse „Paarungsbereitschaft“ und man beschloss kurzerhand dem Ballermann noch einen Besuch abzustatten, um dort sein Verlangen einem breiterem „Publikum“ vorzustellen.

So kam was kommen musste, Pröffi und ich fuhren zurück zum Schiff, leerten noch ne Flasche Rotwein an Deck und schlummerten sanft in unseren Kojen ein, bis ich so kurz nach halb vier morgens durch lautes Klopfen aus meinem Rotweintraum erwachte und man mir wild gestikulierend mitteilte, dass unser Kumpel Tresi von der Policia Local verhaftet wurde, natürlich völlig unschuldig, logisch, oder…………….???

Seine fürsorgliche Hilfsbereitschaft gegenüber einer völlig besoffenen weiblichen Person, die wohl auf dem Gehsteig schlief, hatten die Beamten völlig Missverstanden und als auch noch unser Kumpel Tresi deren locker sitzenden Schlagstock ergriff, beschloss man die Sache aufs nahe gelegenen Polizeirevier zu verlegen, zwecks Klärung des Sachverhaltes.

Dumm war nur, dass Tresi weder Ausweis bei sich hatte, noch ein Wort Spanisch sprach, da ja auf Malle ohnehin alle Deutsch sprechen.

Aber alles klärt sich auf, Hasi wartete vor dem Polizeirevier, während Ralli den Pass aus Tresi´s Klamotten auf dem Schiff fischte.

Nach ein paar Stunden in einer völlig leeren Betonzelle waren Tresi, Ralli & Hasi dann wieder pünktlich zum Frühstück im Club de Mar zurück.

Nach reichlicher Auswertung des Vorganges, kehrten wir nun zum eigentlichen Vorhaben unserer Reise zurück,   dem Regattasegeln.

So hieß es am Samstag gegen 12.00 Uhr „Leinen los“ und wir brachen zu einem ersten Probeschlag auf um die Brigg mal zu testen.

Bei 3-4 Windstärken segelten wir alle Manöver durch, testeten die Instrumente an Bord und leerten das eine oder andere Bier, mit dem Ergebnis „Ja nich so schlecht de Karre, Pokal für uns is allemal drin“. Aussagen die ich schon mal gehört hatte, wie auch dessen Ausgang ich erleben durfte. Sollte es diesmal anders kommen ?

Gegen 17.00 Uhr kehrten wir wieder zurück. Anschließend wurde Proviant gebunkert und um 19.00 Uhr standen wir in der Marsallada Lounge im Club de Mar zum Begrüßungsabend von Yates Alemanes.

Ich freute mich einen Nordsterner zu erblicken, Klaus Großpietsch der mit seiner Crew und einer 49er an den Start ging.

Bei ein paar Bierchen á la „Freibier-Manne“, genossen wir den Abend.

Sonntag

Start in der Bucht von Cala Major, SW vom Hafen Palma.

Nun geht es los und es gibt kein zurück mehr, der erste Start meiner bescheidenen Regattakarriere steht mir bevor. Wie also war das noch mal mit Start-Taktik, Vorfahrtsregeln, Winddrehern etc. meine Unruhe wuchs je näher der Start kam. Ich beschloss, mich von der Startlinie etwas fern zu halten, um dann kurz vorm Start mit Schwung Richtung Start losfahren zu können was auch ganz gut gelang, jedoch war ich etwas zu weit weg, sodass ich ca. 3 Minuten nach Start die Startlinie überfuhr, na ja, jedenfalls hatte ich keinen Frühstart und wir waren trotzdem dicht am Feld dabei und nicht die Letzten. An der Luv-Tonne wurde es ziemlich eng, jedoch lief alles glatt und es ging in Richtung Isla de Selch, nach deren, diesmal problemlosen Rundung !!, wir quer über die Bucht von Palma in Richtung Flughafentonne segelten, von da ging es zurück zum Start/Ziel.

Beim Zieleinlauf war ich erleichtert das alles gut gegangen ist und es war gar nicht so schwer wie ich angenommen hatte.

Wir belegen den 8. Platz von 11 Schiffen in unserer Gruppe.

Montag

1. Start vor El Arenal ( Dreieckskurs )

Der Start verläuft wie am Vortag, allerdings sind wir schon näher an der Startlinie als Sonntag beim Start. Los geht’s zur Luvtonne bei 3-4 bft Wind. Wir segeln konzentriert und absolvieren alle Manöver ohne Hacker. Alles verläuft relativ gut und wir überqueren als 5 von 11 Schiffen aus unserer Gruppe die Ziellinie. Der Erfolg wird natürlich sofort mit einem kalten Pils begrüßt. Erste Siegeshoffnungen keimen auf.

2. Start, gleiche Stelle gleiche Welle

Diesmal gelingt’s und wir sind mit dem Startschuss an der Startlinie.

Auf geht’s in Richtung Luvtonne. Wir sind gut unterwegs und erreichen mit dem Pulk die Tonne, jedoch mit einem Fehler. Ich hatte es vorgezogen, oberhalb in Luv zu bleiben und mit Schoten an Stb hinunter an die Tonne zu fahren um diese nun an Bb zu runden. Lange Zeit sah es auch so aus das wir durch eine Lücke huschen könnten die zwischen 4 von unten kommenden Schiffen erkennbar war. Doch es kam anders. Der Wind ließ nach und unsere Fahrt auch. Die Lücke schloss sich langsam und wir mussten das halbe Feld passieren lassen. Egal. Immerhin waren wir noch gut dabei, jedoch ärgerte ich mir die Platze dass ich nicht früher reagierte, doch ein sofort gereichtes kaltes Bier konnte meinen Ärger etwas lindern

Wir hatten in jedem Fall Plätze eingebüßt, soviel war mal klar.

Aber alles Jammern half nicht, wir mussten weitermachen und wollten natürlich die Plätze wieder gutmachen. Also, Segeltrimmen, Gewicht verteilen und immer das Loggedisplay im Blick behalten. Jegliche Geschwindigkeitsveränderung wurde genau registriert und darauf reagiert.

Es half, wir holten etwas auf und wurden am Ende noch 6 von 11 in unserer Gruppe. Nach ein paar Freibier sowie diversen Snacks beim abendlichen Empfang, war der Ärger schnell vergessen und wir schmiedeten Taktikpläne für die am nächsten Tag stattfindende Langstreckenregatta nach Port de Andraxt.

Schon der frühe Morgen ist unruhig. Windstärke 5 – 6 bft SW und eine unruhige See machen den Start östlich der Hafeneinfahrt nicht leicht.

Ich lasse mich relativ weit nach oben abfallen und habe so einen ziemlich steilen Winkel zu Startlinie, allerdings dreht der Wind vor und ich komme gut auf die meiner Meinung zu kurz gelegte Startlinie zu, bin aber zu weit außen an der Startlinienboje als der Wind zurückdreht. Das war’s, ich muss Abfallen und fahre schließlich eine Halse über Bb um dann mit Steuerbordschoten die Startlinie zu überqueren, immerhin haben andere auch Probleme mit dem Wind und wir sind nicht Letzter.

Kurz danach dreht der Wind wieder vor, wir Wenden und ab geht die Post Richtung offene See. Nun müssen wir gegen Wind und Welle anbolzen um aus der Bucht von Palma zu gelangen. Nachdem wir die Bucht von Palmer verlassen haben, ändern wir den Kurs nach Westen Richtung Port de Andraxt und kommen nun mit einem Anlieger Kursstabil voran. Dies sollte sich aber bald ändern.

Mit zunehmender Sorge beobachtete ich den Horizont auf den wir zusteuerten, da hier dunkle Wolken mehr und mehr aufzogen die nicht gerade für Partylaune sorgten. Nun hieß es Ruhe bewahren und Sicherheitsmaßnahmen organisieren. Alle waren vorbereitet und wussten was zu tun ist. 5 sm vor Andraxt ging’s dann los, wir refften das Großsegel bis zur Hälfte ein und rollten das Vorsegel komplett weg. Dann ging’s auch schon los, Wind 7 – 8 bft und dazu schauerartiger Niederschlag. Die zugeschaltete Blechgenua hielt uns auf Kurs und erleichterte die Wellenfahrt. Nach gut 20 Minuten wurde es etwas besser und wir konnten das Großsegel wieder etwas mehr rausholen. Wir hielten bei strömenden Regen konzentriert durch und erreichten die Bucht von Port de Andraxt in die wir dann mit Vorwindkurs und verstummter Blechgenua einliefen.

Zu meiner Überraschung lag kurz vor der Hafeneinfahrt auch noch das Zielschiff mit dem ich gar nicht mehr gerechnet hatte, da wir über Funk einige Abbrüche von anderen Regattateilnehmern, soweit verständlich, mithörten. Umso größer war die Freude an Bord als wir die Ziellinie mit einem lauten Ziel-Hupton passierten, was uns den 4. Platz an diesem Tage sicherte. Sollten sich unsere Mühen doch noch auszahlen ??

Doch erstmal hieß es einen vernünftigen Liegeplatz finden, denn im Wetterbericht war für den Mittwoch eine Starkwindwarnung vorausgesagt, mit bis zu 35 knoten ( 8 bft ). Ich hielt also sorgsam Ausschau und erblickte in der letzten Ecke an der Kaimauer noch ne Lücke in die wir dann Rückwärts einparkten. Zu unserem Glück fanden wir auch noch eine zweite Mooringleine vor, die wir zusätzlich am Bug spannten denn, sicher ist sicher. Dies sollte sich bestätigen.

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Den Abend verbrachten alle Teilnehmer im Club de Vela bei einem sehr schönen Abendessen. Anschließend zogen meine Jungs und ich noch gen Promenade wo wir in der Bar „People´s“, die ich von meinen Urlauben her kenne, den „Absacker“ einflößten und der Abend seinen feuchten Ausklang fand.

Mittwoch

!! Die Hölle bricht über uns hinein !!

Durch dumpfe Schläge, lautes Geschrei und schlagende Fallen werde ich gegen 08:30 aus dem Schlaf gerissen. Als ich an Deck stürze sehe ich schon was los ist. Sturm mit 36 knoten auf dem Windanzeiger.

Trotz gespannter Moorings drückt der Sturm unser Heck gegen die Kaimauer. Der Wind kommt genau von vorn und drückt uns nach Bb weg. Die Moorings halten, haben aber einen ¾ Meter nachgegeben, so dass wir nun gegen die Kaimauer schlagen. Die Crew verhindert schlimmeres mit den Fendern. Ich starte den Motor, Gang rein und Vollgas. Zusätzliche Leinen werden quer zu den anderen Schiffen gespannt, um zu sichern. Jeder Hilft jedem wo er kann.

Motorkraft und Fender verhindern das schlimmste, denn der Wind hat zugelegt, nun auf 45 knoten, Tendenz steigend. Trotz Vollgas drücken uns Wind und Wellen immer wieder an die Kaimauer. Auch das steigende Wasser macht mir Sorgen, denn nun besteht die Gefahr, dass das Heck auf die Kaimauer aufschlägt. Wir kämpfen mit allen Mitteln.

Als der Wind mit 65 knoten ( 63 kn = 12 bft ) Orkanstärke erreicht verlassen wir kurzzeitig das Schiff, da wir nicht wissen ob die Moorings bzw. die Klampen halten und die Sicherheit für die Mannschaft Vorrang hat. Wir gehen das Risiko ein und springen wieder an Bord, als der Wind etwas nachlässt und nun mit 54 kn bläst. Alle Leinen halten und wir haben Hoffnung die Sache halbwegs vernünftig zu überstehen.

Im Hafenbecken herrscht blankes Chaos, losgerissene Schiffe treiben gen Mole und werden dort von Welle und Wind regelrecht hingerichtet. Überall schlagen Boote gegeneinander, Material bricht, Menschen rennen wild umher und die Promenade gleicht einer Trümmerlandschaft,   aber die Natur bleibt hart. Wieder wird die 60 kn Marke überschritten, allerdings nur kurzfristig, Gott sei Dank.

Nach ca. 4 Stunden ist der Spuk vorbei und der Wind lässt spürbar nach, alle sind erleichtert und gehen sofort an die Schadensbegutachtung.

Nun wird das Ausmaß der Verwüstung sichtbar, abgerissene Seerelings, Löcher in einigen Rümpfen, komplett verbogene und teilweise herausgerissene Klampen, sowie ein völlig demolierter Schwimmsteg der nur noch von einigen Bolzen gehalten wird, waren das Ergebnis.

Bei einem Regattateilnehmer klafft im Heck ein riesiges Loch, in das man leicht gebückt hätte einsteigen können.

Wir hatten riesiges Glück, denn außer ein paar Rissen im Heckgummi, zwei geplatzten Fendern und einigen Schrammen an Stb, die durch ein neben uns liegendes Fischerboot verursacht wurden, war soweit alles klar. Bis auf eines, der Schock stieg so langsam in uns auf und uns wurde nun erst bewusst, dass wir gegen solche Naturkräfte eigentlich null Chance haben.

Auf Mallorca hatte der Sturm an diesem Tag drei Todesopfer gefordert .

Nachdem wir ein paar Rum/Cola intus hatten, ließ der Schock langsam nach und ich stellte die Frage wann wir denn nach Palma zurückfahren wollten. Die Antwort lautete,

„Überhaupt nicht, wir sind doch nicht Lebensmüde, schau dir mal den Schwall an der immer noch in der Hafeneinfahrt steht. Wir nehmen das erste Taxi und ab geht’s zum Flughafen“.

Ehrlich gesagt, waren die Geräusche der Wellenbrecher nicht gerade beruhigend, die gegen die vorgelagerten Felswände schlugen.

Also ging ich erstmal zu den anderen Schiffen um hier die Lage zu erkunden. Einige hatten schon die Koffer gepackt und wollten nichts wie weg, was bei den Erlebnissen nicht unverständlich war.

Nach prüfen der Wetterlage bestand die Möglichkeit zwischen 14.00 – 18.00 Uhr nach Palma zurück zu fahren, da das Wetter sich etwas beruhigen sollte. Die Regattaleitung machte um 14:30 Uhr den Anfang und fuhr los. Acht weitere Schiffe folgten und nach einigen Diskussionen legten wir auch vom Kai ab. Hinter der Hafenmole ging es dann noch mal zur Sache, Hebel auf den Tisch und mit Vollgas durch die Wellen hindurch.

Nach verlassen der Bucht von Andraxt änderten wir den Kurs nach Osten Richtung Palma, der Wind kam nun von achtern sodass wir von Wind und Wellen geschoben, Richtung Palma geleiteten, allerdings unter Maschine, da jeder Versuch von mir die Segel zu setzen vehement abgelehnt wurde.

Unterwegs sahen wir noch zwei Rettungskreuzer, die ein gestrandetes Küstenmotorschiff in der Bucht von Paguera versorgten, deren Mannschaft wohl mit dem Hubschrauber abgeborgen worden war, was wir am nächsten Tag aus der Zeitung erst erfuhren.

Die Rückfahrt verlief problemlos und wir machten gegen 18:00 Uhr erleichtert im Club de Mar wieder fest. Die Stimmung an Bord wollte sich  aber nicht so richtig einstellen. Tresi und Ralli beschlossen Ihre Abreise am nächsten Tag. Trotzdem ließen wir den Abend noch mit ein paar Bierchen ausklingen.

Donnerstag

Wir sind jetzt nur noch zu dritt, da die anderen beiden in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen abgedüst sind und um 13.00 Uhr wieder Berliner Boden unter den Füßen verspürten, als wir beim Skippermeeting die Nachricht erfuhren, dass noch 6 Schiffe in Andraxt liegen und auf eine notdürftige Reparatur warten. Es wurde keine weitere Wettfahrt gestartet, da der Wind über Nacht wieder auf 6 bft zugelegt hatte und in der Bucht von Palma eine gut zwei Meter hohe Welle ihr Unwesen trieb.

Für uns hieß das Landgang und der Tag endete mal wieder in einer kleinen Bar am Passeo de Maritim, unweit vom Liegeplatz.

Freitag

Das Wetter wollte sich einfach nicht benehmen und so kam was kommen musste, eine weitere Wettfahrt war nicht möglich und damit war die Regatta beendet. Nach Rücksprache mit allen Teilnehmern, beschloss die Regattaleitung die vier gesegelten Wettfahrten, mit einem Streicher, als Gesamtergebnis zu werten.

Nach dem Abendessen gegen 21.00 Uhr war dann die Siegerehrung, meine erste als Skipper bei einer Regatta. Auf dem Tisch standen jeweils 5 Pokale für beide Gruppen. Als für unsere Gruppe der sechste Platz verlesen wurde und immer noch nicht der Name unseres Schiffes auftauchte, war mir eines klar, WIR, hatten mehr als nur den „Blumentopf“ gewonnen.

Der fünfte Platz war unser und ich bekam meinen ersten Pokal an diesem Abend überreicht.

Auch wenn einige „alte“ Regattahasen darüber nur lächeln würden, für mich war es ein großer Erfolg, den unter diesen Umständen nicht jeder erlebt hat und auch ich bestimmt nicht noch mal erleben möchte, was die Ereignisse im Hafen von Port de Andraxt betrifft !!

In diesem Sinne,

Markus Trompka  ( Trommel )